Das Schaudepot

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Beschreibung der Räumlichkeiten

Vorgehensweise

Raum für Raum, vom Großen ins Kleine

  1. gefühlte Raumgröße mit grober Flächenangabe
  2. Funktion des Raumes
  3. Fenster, Türen, Durchgänge
  4. große Möbel, einzelne Funktionsbereiche
  5. Details

Außenraum

Die Institution befindet sich im Souterrain eines weißen Mehrfamilienhauses. 

Der Haupteingang liegt auf der rechten Seite des Gebäudes in einer leicht abfallenden Durchfahrt zum Hinterhof und ist über Stufen zugänglich. Die weiße, grob verputzte Fassade setzt das Sockelgeschoss, in dem sich die Institution befindet, vom Rest des Gebäudes ab. Wenn die Institution nicht schon über den Haupteingang betreten wird, sondern die Besucher:innen weiter durch die Einfahrt laufen, finden sie auf der Rückseite des Gebäudes eine weiße Doppeltür mit einer kleinen Rampe, die als barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrer:innen direkt in das Schaudepot führt.

Die Beschreibung erfolgt vom Haupteingang aus.

Empfang

Der Haupteingang ist über eine kleine Aufwärtsstufe zu erreichen. Hinter der Türschwelle liegen zwei weitere Abwärtsstufen.

Die Besucher:innen stehen nun im Empfangsbereich der Institution, wo sie Melanie Mohren, Bernhard Herbordt oder ein:e Mitarbeiter:in begrüßen.

Der Empfang ist etwa zwölf Quadratmeter groß und wird über Deckenstrahler beleuchtet. Links neben der Eingangstür befindet sich ein Doppelfenster, an der linken Wand des Raumes gibt es zwei weitere kleinere Fenster. Der Raum ist durch seinen Boden aus gepresstem, weiß lasiertem Grobspanholz und die weißen Wände sehr hell.

Der Empfangsbereich ist durch einen L-förmigen Tresen, der an der rechten Seite direkt an die dahinterliegende Wand anschließt, in der Mitte geteilt, sodass sich ein kleiner Aufenthaltsbereich zur Linken und rechts ein schmaler Durchgang zum nächsten Raum, dem Büro, ergibt. Rechts neben der Eingangstür befindet sich die Tür zum Schaudepot. 

Die Seitenfronten der Theke bestehen aus demselben weiß lasierten Grobspanholz wie der Boden, die Tresenplatte ist im Kontrast dazu aus schwarz beschichtetem Holz. Die Theke ist mit einer Kaffeemaschine, einem Wasserkocher, einer elektrischen Herdplatte und einem Waschbecken ausgestattet. Hier können den Besucher:innen bei Veranstaltungen Kaffee und Getränke serviert werden. 

An der rechten Wand im Durchgang neben der Theke hängen zwei große weiße Bilderrahmen mit Grafiken aus dem Archiv der Institution. 

Hauptsächlich dient dieser Raum zum Empfang und zur Begrüßung der Besucher:innen. Auf dem Fensterbrett links neben der Eingangstür liegen, in eine schwarze Holzkonstruktion eingebettet, die verschiedenen Publikationen der Institution aus, von links nach rechts ‚Die Institution‘, ‚Das Theater‘, ‚Vorgestellte Institutionen‘ und ‚Das Stück‘. Diese Bücher sind zum Kauf erhältlich. 

An der linken Wand steht ein langes Sideboard aus hellem Holz und glatten, schwarzen Oberflächen mit unterschiedlich zu öffnenden Elementen. Das Sideboard ist in fünf Fächer in der Breite und drei in der Höhe aufgeteilt und verfügt über einen ausfahrbaren Tisch, welcher bei Bedarf vergrößert werden kann.

Schaudepot

Das Schaudepot ist eine für die Darstellenden Künste einzigartige Modellinstitution: gleichzeitig Forschungseinrichtung, Archiv, Lager und Veranstaltungsort. Hier können auf Nachfrage Aufführungen im Kleinformat in englischer und deutscher Lautsprache wie auch in deutscher Gebärdensprache besucht werden. Die Glastür rechts vom Haupteingang führt direkt in das Schaudepot der Institution. 

Der Raum ist länglich und etwa vierzehn Quadratmeter groß. An der schmalen Wandseite am Ende des Raumes befindet sich eine weiße Doppeltür, die in den Hof führt und von Rollstuhlfahrer:innen als barrierefreier Zugang zur Institution genutzt werden kann. In der wärmeren Jahreszeit kann diese Doppeltür und damit auch der Raum des Schaudepots für größere Veranstaltungen zum Hof hin geöffnet werden. 

An den beiden Türen des Raumes hängen rote Vorhänge, welche für Aufführungen unterschiedlicher Stücke bei Bedarf zugezogen werden können, generell allerdings offen sind. Der weiße Grobholzspanboden aus dem Empfangsbereich zieht sich in diesen Raum weiter. 

Eine Holzkonstruktion definiert den gesamten Raum. Über die gesamte linke und rechte Wand erstreckt sich ein Regalsystem, das den Raum in verschiedene Parzellen aufteilt und unterschiedliche Funktionen zum Erleben der verschiedenen Arbeiten im Schaudepot erfüllt. Es besteht sowohl aus geschlossenen Schränken wie offenen Regalen. Die Regale sind aus naturbelassenem Holz, die geschlossenen Flächen, Schranktüren und Regalböden sind wie bei den Einbauelementen im Empfangsbereich aus schwarz beschichtetem, leicht glänzendem Holz. Direkt links neben der Glastür ist ein Waschbecken.

In der Mitte des Regals auf der rechten Seite gibt es die Möglichkeit, eine Tischplatte herunterzulassen. Das Regal auf der linken Seite hat eine geringere Tiefe, die Besonderheit hier ist, dass es mittig einen Rücksprung gibt, um Platz für den ausklappbaren Tisch zu schaffen. Hier sind drei Bildschirme an der Wand montiert. 

Jede Regalparzelle steht für ein anderes Stück oder eine andere, im Schaudepot archivierte Arbeit. Die Konstruktion ist so angelegt, dass sie über die Zeit verändert werden kann, Dinge können hinzugefügt oder auch wieder herausgenommen werden. Dies gilt auch für die Schranktüren, die je nach ,Bespielung‘ an- oder abgebaut werden können, sodass geschlossene Schränke oder einsehbare Regale entstehen.

Der gesamte Raum kann über Scheinwerfer verschieden beleuchtet werden und ist mit einer Kamera ausgestattet. Für unterschiedliche Stücke, die sich im Schaudepot befinden, werden unterschiedliche Funktionen des Raumes und unterschiedliche technische Anforderungen benötigt, wie zum Beispiel die Bildschirme oder die separat ansteuerbaren Theaterleuchten. 

Büro

Zurück im Empfangsbereich, rechts durch den schmalen Gang neben dem Tresen, geht es in einen weiteren Raum, das Büro. 

Das Büro ist etwa zwölf Quadratmeter groß, an der Decke hängt ein großer quadratischer Leuchtstrahler, an der linken Wand gibt es zwei Fenster. Gegenüber dem Eingang befindet sich eine weitere Tür, die zum Kino sowie zur Toilette führt. 

Der weiß lasierte Holzspanboden aus dem Empfangsbereich zieht sich auch in diesen Raum weiter. In der Mitte stehen zwei aneinandergeschobene Eiermann-Tische. Die Tischplatten sind weiß mit hellen Holzkanten, die Gestelle sind aus schwarzem Metall. An beiden Tischen steht jeweils ein schwarzer Drehstuhl. 

Unterhalb der beiden Fenster an der linken Wand befindet sich ein weißes, niedriges Bücherregal. An der gegenüberliegenden, vom Eingang aus rechten Wand steht ein weiteres, hohes Regal mit den Publikationen der Institution. Neben diesem Regal ist die Heizung des Raumes, darüber hängt ein großes, weißes Schild, auf dem ‚Die Institution‘ geschrieben steht.

Flurbereich

Um zum Kino sowie zu den Toiletten zu gelangen, muss das Büro einmal durchquert werden. Hinter der Glastür am Ende des Raumes folgt direkt eine weitere Tür, die in den ebenerdig anschließenden Kellerbereich des Hauses führt. Wenn diese zwei hintereinanderliegenden Türen durchschritten werden, befinden sich die Besucher:innen in einem Flur. Links gibt es eine Treppe nach oben in den Hausflur des Wohngebäudes, daneben sind zwei Türen, die zu Kellerabteilen der Anwohner:innen gehören.

Toilette

Der Flur teilt sich nach wenigen Metern auf: Um zur Toilette zu gelangen, müssen die Besucher:innen rechts abbiegen. Der schmale, etwa fünf Meter lange Gang endet mit einer Tür, die nach draußen führt. Links von dieser Tür befindet sich die Toilette. Die Tür kann von innen mit einem einfachen Klappriegel auf Höhe des Türgriffs verschlossen werden. In der Toilette selbst gibt es kein Waschbecken, zum Händewaschen können die Besucher:innen das Waschbecken im Empfangsbereich an der Theke nutzen.

Kino

Um das Kino zu erreichen, gehen die Besucher:innen, nachdem sie durch die beiden Türen aus dem Büro gekommen sind, geradeaus durch den Flur. An seinem Ende gehen die Besucher:innen durch eine weitere Tür und betreten das Kino. 

Das Kino ist etwa elf Quadratmeter groß. Es liegt ein grauer Estrichboden im Raum. An allen Wänden, außer an der linken Wand, an der sich zwei Fenster befinden, sind große, fast raumhohe Metallregale aufgestellt. 

In der Mitte des Raumes steht das ,Kino‘, eine etwa 1,5 Meter hohe Holzkonstruktion mit verschiedenen kleinen Regaleinbauten. Dieses Objekt kann genutzt werden, um sich Filme anzusehen. Vor der Fensterfront steht ein weiterer Tisch, der als Ablagefläche dient. Dieser Raum wird auch als Lager der Institution genutzt.